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KARTLI – IM HERZEN GEORGIENS

Kartli ist nicht nur die zentralgelegene, sondern auch die größte und die wichtigste Region Georgiens. Der Name Georgiens – Sakartvelo – wurde von dieser Region abgeleitet und beide Hauptstädte – die ehemalige und die derzeitige – Mzcheta und Tbilissi liegen darin.
Bei den archäologischen Ausgrabungen in Dmanisi entdeckten  1,7 Millionen Jahre alte menschliche Schädel sind die ältesten Überreste der Auswanderer aus Afrika nach Europa. Die Schädel der ersten Europäer sind nun im Staatlichen Museum Tblissis ausgestellt. In Dmanissi können Sie die parallel dazu weiterlaufenden Ausgrabungen besichtigen.

Die Bolnissi-Kirche trägt in ihrer Fassade die älteste für uns bekannte Inschrift in Georgischer Sprache ( 5. Jh. n. Chr.). Heidnische Skulpturen – Tier- und Vogelmotive – vermischen sich mit den “neuen” christlichen Motiven und dokumentieren damit die Zeit des Umbruchs.

Die Kleinstadt Gori liegt im Herzen Georgiens. Der Name wird vom georgischen Wort für „Hügel“ abgeleitet. Gori wurde von Pompeus im Jahre 65 v.Chr. belagert. Goris-Ziche, die Festung aus dem 7. Jh., erhebt sich immer noch stolz über der Stadt. Aber die Stadt Gori ist wohl mehr dadurch bekannt (oder berüchtigt), dass sie die Geburtsstadt des kontroversesten Führers des 20. Jhs. – Joseph Dshugaschwili ist, besser bekannt als Stalin, „der Stählerne“.


Uplisziche ist die älteste Höhlenstadt in Georgien. Im 1. Jt. v.Chr. lag  diese einst florierende Stadt an der Straßenkreuzung von Ost und West, an der Seidenstraße. Es ist möglich, entlang der antiken Straßen zu spazieren, das Steintheater, sowie die königliche Halle und eine Apotheke, heidnische Tempel und christliche Sakralbauten zu besichtigen. Die Reste von Kornspeichern und Tonkesseln für Wein geben uns ein Bild über den Alltag der Stadtbewohner.

Das erste, was dem Besucher beim Besuch der Ateni Sioni Kirche (7. Jh. n. Chr.) ins Auge fällt, ist die eindrucksvolle Lage – die Kirche thront über einer Schlucht auf einem Felsen. Anschließend wird man von den wunderschönen Fresken fasziniert. Inschriften und Steingravuren liefern auch unschätzbare Informationen aus der Geschichte Georgiens.

Die Kintvisi-Kirche (13. Jahrhundert n. Chr.) liegt tief in Wäldern verborgen und ist für ihre schönen Fresken bekannt. Wenn sie die blaue “Jungfrau mit Kind” in der Kirchenruine sehen – mit dem blauen Himmel als Dach – fühlen Sie sich wirklich in einem Gotteshaus.

Die Samtavissi-Kirche
(11. Jahrhundert n. Chr.) repräsentiert eine Meisterleistung der Steinbearbeitung im mittelalterlichen Georgien. Viele der Ornamente dieser Kirche dienten als Vorbild oder Modell für spätere Kirchen, die größer gebaut wurden. Bei der Betrachtung des Weinstocklebensbaums  an der Ostfassade begreifen Sie, welchen Stellenwert die Weinkultur in Georgien hat.

 
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