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MESCHETI & DSCHAWACHETI

Bordshomi-Charagauli Nationalpark vom WWF unterschützt
Im Süden Georgiens liegen die Provinzen Mescheti und Dschawacheti – eine von bewaldeten Hügeln, einsamen Flußtälern, reißenden Flüssen und klaren Seen geprägte Region. Auf diesem Gebiet gibt es viele Burgen und Festungen aus den verschiedensten historischen Epochen – das Erbe der häufigen Invasionen, verursacht durch die geographische Lage. Den Höhepunkt der Sehenswürdigkeiten der Region stellt eindeutig die Höhlenstadt Vardsia dar.

Wardsia war einst eine riesige Höhlenstadt, die aus 3.000 Höhlenwohnungen bestand und über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. Sie wurde im 12. Jh. im Goldenen Zeitalter Georgiens, unter der Regierung der Königin Tamara, errichtet. Wardsia ist eine Traumstadt: künstlerisch ausgestaltete Räume, verbunden durch lange Gänge, alle von Menschenhand vor über 800 Jahren aus dem Felsen herausgehauen - dazu tropfendes eiskaltes Wasser aus dem nackten Felsen und wunderschöne Fresken, die ihren ursprünglichen Glanz noch nicht verloren haben. Die Höhlenstadt überstand Erdbeben und Invasionen und bietet nun wieder Unterkunft für das Klosterleben.

Über dem Zusammenfluß von beiden Flüssen Dschawacheti und Mtkvari gelegene Festung Chertvisi (10. Jh.) wurde zur Verteidung und Schutz der Region errichtet. Egal aus welcher Richtung Feinde kamen, sie mußten  hier vorbeikommen. Heutzutage thront die Festung mit ihren Türmen und geheimen Tunneln aufsässig auf einem Felsrücken und begrüßt von dort oben ihre Gäste.

Die Burg Atskuri (9. Jh.) hatte über viele Jahrhunderte hinweg eine Schlüsselrolle  – wenn sie fiel, stand das Land offen für Invasoren. Sie ist die letzte Festung am Mtkvari.

Sapara („versteckt“) Kloster wird seinem Namen gerecht. Bis vor dem Tor ist der Komplex aus dem 13. Jh., der sich auf dem stark bewaldeten Berg eingenistet hat, kaum zu sehen. Der Innenraum der Kirche ist mit Fresken hervorragender Qualität ausgestaltet. Der Besuch des Klosters ist auch wegen der schönen Aussichten ringsherum lohnenswert.

Die bekannte Mineralwasser-Kurstadt Bordshomi war im 19. Jahrhundert der Treffpunkt des russischen Hochadels. Aus dieser Zeit haben sich noch viele Gebäude erhalten, insbesondere der Sommerpalast von Großfürst Michael Romanov, Sohn des Zaren Nikolaus I. Heutzutage ist es das Zentrum des Naturschutzgebietes, in dem hunderte von Pflanzen und Tierarten geschützt werden.

Der Bordschomi Charagauli Nationalpark umfasst etwa 1 % der Fläche Georgiens und ist einer der größten Naturparks Europas. Viele Bereiche des Parks sind unberührt. Die Wanderung durch den Park ist einmaliges Erlebnis.  Das Naturschutzgebiet steht unter WWF Schutz.

Das Skigebiet Bakuriani liegt beim Mineralwasser-Kurort Bordschomi. Die Berge sind hier nicht so hoch wie die in Gudauri und die Landschaft gilt durch die Kombination von Bergen und Wäldern als ein idealer Ort für Sommer- und Winterurlaub.


Achalziche ist Verwaltungsort von dieser Region. Wörtlich übersetzt bedeutet sein Name „Neu Burg“, obwohl hier die erste Siedlungen schon in der Bronzezeit gab. Die Festung, die im 12. Jh. auf einem Hügel errichtet wurde, beheimatete Rabiat. Hier können Sie das Historische Museum besuchen. Neben der georgisch orthodoxen Kirche werden Sie hier armenische und katholische Kirchen, sowie die Moscheen und Synagogen entdecken. Diese Vielfalt der Gotteshäusern spricht für sich.

Zarzma –  die erste Kirche wurde an dieser Stelle im 6.-7. Jahrhundert von Serapion Zarzmeli gegründet. Das heutige Kloster wird aus dem 14. Jh. datiert. Die Hauptkirche des Klosters ist für ihre wunderbaren Fresken und zahlreichen Inschriften bekannt.

Vanis Kvabebi Höhlenkomplex (8. Jh.) liegt am Ufer von Mtkvari Fluß, auf einem steilen Berg. Im unzugenglichen Fels sind 200 Höhlen ausgemeißelt. Neben Wohnstätten sind hier die Vorratskammern, Tunnels und Wasserleitungen erhalten.


Abastumani-Observatorium ist das erste auf einem Berg errichtete Observatorium in der ehemaligen Sowjetunion, gelegen auf über 1.650 m Höhe. Mit einem leistungsfähigen Teleskop können Sie heute ganz klar die Oberfläche des Mondes und sogar von Jupiter und  Saturn sehen.

 
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