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KARWOCHE IN GEORGIEN

GARANTIERTE DURCHFÜHRUNGSREISE

  • 18. - 24. April, 2011

Osterfest ist das größte christliche Fest der ortodoxen Kirche, dessen Feiertag beweglich ist. Die Ostertage der Orthodoxen und Katholischen Kirche fallen sehr selten zusammen, so dass die Termine manchmal bis zu 5 Wochen auseinanderliegen können. Ein gemeinsamer Osterfesttermin wie dieses Jahr ist daher eine Ausnahme, die der Katholischen, Evangelischen und Orthodoxen Kirchen einen Anlass zum gemeinsamen Feiern gibt.  
Georgien ist eines der ersten christlichen Länder (seit 337), wo die Osternfeierlichkeiten ihre ursprüngliche Bedeutung beibehaltet haben. Die ganze Karwoche werden in den georgischen Kirchen spezielle Gottesdienste abgehalten, die an die letzten Tagen des irdischen Lebens Jesu erinnern und zum Mitleiden anregen. Besonders wichtig sind die Fußwaschung am Gründonnerstag, die in der Hauptkathedrale des Landes vom Katholikos-Patriarch Georgiens abgehalten wird und die Kreuzabnahme am Karfreitag, die in der Swetizchoweli Kathedrale, in der sich Leibrock Christi befindet, stattfindet.
Während dieser Reise haben Sie eine Möglichkeit, die Traditionen des georgischen Osterfestes kennenzulernen und an den Osterfeierlichkeiten in verschiedenen Kirchen teilzunehmen.

  • 18. April: Flug aus Deutschland
  • 19. April: Tbilissi

Ankunft in Tbilissi am frühen Morgen, Transfer zum Hotel und Zeit zum Ausruhen.
Nach dem späten Frühstück Stadtbesichtigung. Die Stadt hat viele alten Sehenswürdigkeiten zu bieten. Alle interessanten Baudenkmäler der Altstadt liegen nahe zusammen, so daß diese leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst Besichtigung der Altstadt mit der Metechi Kirche (13.Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Von hier hat man einen Blick auf den Fluß Mtkwari, die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern – die abends fakultativ besucht werden können – zur Nariqala Festung (4. Jh.), zur Synagoge und zur Sioni Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte  Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6.Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Besuch der Schatzkammer des Kunstmuseums mit einer wunderschönen Sammlung der Ikonen und Voraltarkreuze. Abendessen und Übernachtung in Tbilissi.

  • 20. April: Weintour

Heute besuchen wir Kachetien, das bekannte Weinanbaugebiet Georgiens. Am Morgen fahren wir zum Nonnenkloster Bodbe (4-8. Jh.), wo die Apostelin Nino begraben liegt. Danach machen wir einen Spaziergang durch die malerische Stadt Signagi. Die ganze Stadt ist mit einer Doppelmauer und 28 Türmen umgeben. Besuch des Historisch-Ethnografischen Museums in Signagi. Mittagessen. Weiterfahrt und  Besuch eines Bauernhofes mit dem  300-jährigen Weinkeller, wo die  Gäste in die georgische Weinherstellung, die sich von der europäischen ganz unterscheidet, und in die uralte Traditionen der Weinaufbewahrung eingeführt werden bzw. aus dem „Qwewri“ (Tonkrüge, die in die Erde eingegraben sind) 5-6 jährigen Weiß- und Rotweine verkosten können. Anschließend Rückfahrt nach Tbilissi. Übernachtung in Tbilissi.

  • 21. April – Gründonnerstag: Tbilissi

Gründonnerstag ist mit der Abendmahl, mit der Fußwaschung und mit Verrat Judas verbunden. In der georgisch-ortodoxen Kirche wird am Gründonnerstag die Fuswaschung gehalten. Der Katholikos-Patriarch wäscht nach  dem Morgengottesdienst in der Kathedrale vor der Gemeinde die Füße 12 Priestern, wie Christus seinen Schülern. Die Touristen haben eine Gelegenheit, bei dieser Liturgie dabeizusein. Besuch der neuen Kathedrale Sameba.  Nachmittags Besuch einer Werkstatt, wo Sie in die alte Technik der Goldschmiedekunst – Zellschmelztechnik eingeführt werden. Übernachtung in Tbilissi.                  

  • 22. April – Karfreitag: Tbilissi – Mzcheta – Tbilissi

Karfreitag ist mit der Kreuzung, Kreuzabnahme und Beerdigung Christi verbunden. Die Kreuzabname und die Beerdigung wird in allen georgischen Kirchen folgendermaßen gehalten: es wird symbolisch ein Kreuz vor den Ikonostas, ins Zentrum der Kirche gelegt und eine spezielle Liturgie gehalten.
Am Morgen schauen wir der Rotfärbung der Ostereier bei der einheimischen Familie zu.  Danach besichtigen wir die alte Haupstadt und das religiöse Zentrum Georgiens Mzcheta (UNESCO Welterbe) mit der Dschwari  Kirche (6.Jh.) und der Swetizchoveli Kathedrale  (11.Jh.) und nehmen an der Kreuzabnahmeliturgie teil. Anschließend Rückkehr nach Tbilissi. Übernachtung in Tbilissi.                     

  • 23. April: Tbilissi – Uplisziche – Ananuri – Tbilissi

Fahrt entlang der alten Seidenstraße in die Kartli-Region in die Stadt Gori und Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche (1.Jt v.Ch.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstrasse führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachzuvollziehen. Weiterfahrt entlang der Georgischen Heerstraße. Besuch der Wehrkirche - Ananuri (17.Jh), die durch die herrliche Lage am Stausee und wunderschöne Reliefs fasziniert. Rückkehr nach Tbilissi.  Um Mitternacht Teilnahme an der Ostergottesdienstliturgie in Sameba Kathedrale. Übernachtung in Tbilissi.

  • 24. April – OSTERN:  Höhlenkloster David Garedscha

Osternfrühstück mit roten Eiern und Ostergebäck. Fahrt zum Höhlenkloster David Garedscha (6.Jh.) in der Halbwüste. Nach der Besichtigung des Lavra Klosters ca. 2 stündige Wanderung zum Udabno Kloster mit einmaligen Höhlenmalereien und Ausblick über Aserbaidschan. Die Touristen haben eine Möglichkeit, asketisches Leben der Eremiten im abgeschnittenen Ort zu erleben. Übernachtung in Tbilissi.

  • 5. April: Rückflug

Transfer zum Flughafen

 
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