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AUF DEN SPUREN ANDREAS DES ERSTBERUFENEN

In Georgien wurde Christentum schon im 1. Jahrhundert gepredigt, als einer der Aposteln Christi - Andreas der Erstberufene zuerst in Westgeorgien und dann in den südlichen Regionen Georgiens, nähmlich Mescheti und Dshawacheti den Namen Christi verkündet hat.  Später haben diese Aufgabe Missionare Simon Kananäus und Matthäus übernommen. Die Tätigkeit der Aposteln ist sowie in die georgischen als auch in die greichischen und lateinischen Annalen eingegangen.   
Es sei erwähnt, dass georgische Bischöfe am ersten ökumenischen Konzil von Nicäa 325 teilgenommen haben, obwohl das Christentum etwas später erst  337 zur Staatsreligion in Georgien erklärt wurde. Der Legende zufolge hat eine Frau aus Kappadokien Nino einmal geträumt, dass die Jungfrau Maria ihr ein Weinrebekreuz übergibt, damit sie Georgien zum Christentum bekehrt. Ihre Missionierung war ausschlaggebend für den Umbruch im geistlichen und kulturellen Leben Georgiens.
Im 6. Jahrhundert kamen nach Georgien 13 syrische Väter, um christlichen Glauben noch einmal zu predigen. An der Spitze der Mission stand der Hl. Johannes, der mit seinen 12 Schülern nach Georgien zog. Ihre Tätigkeit in Georgien hat sich über die Regionen  Kartli und Kacheti ausgebreitet.
Auf den Spuren Andreas des Erstberufenen werden Sie tief in die Geschichte der Christianisierung Georgiens eingeführt und mit allen wichtigen Entwicklungsstufen vertraut gemacht, die das Chrsitentum in Georgien seit dem 1. Jahrhundert bis heute geprägt haben.

  • 1.Tag: Abflug nach Batumi
  • 2.Tag: Batumi

Ankunft in Batumi, Empfang durch die Reiseleitung im Flughafen und Transfer zum Hotel.
Nach der Unterbringung im Hotel Besuch des Botanischen Gartens. Am Abend Spaziergang im Batumi Boulevard. Übernachtung im Hotel in Batumi.
3.Tag: Batumi – Achalziche
Heute beginnen wir unsere Tour auf den Spuren des Apostels Andreas, der nach seiner Missionierung in Griechenland und Kleinasien auch in Georgien Christentum gepredigt hat. Zuerst kam er nach Westgeorgien – Region Adscharien und ging dann weiter in andere Regionen.
In Batumi – das Verwaltungszentrum Adschriens – besuchen wir die romanische Festung Gonio (1. Jh. n. Chr.). Hier befindet sich das Grab des Apostels Matthäus, der den Hl. Andreas bei einer von seinen Missionierungen in Georgien begleitet hat. Diese Festung ist außerdem mit der Legende über das Goldene Vlies und Argonauten verbunden.
Wir folgen weiter den Spuren des Apostels und fahren über Goderdsi Pass (2000m) in die Region Mescheti. Unterwegs genießen wir atemberaubende Landschaften. Aus den historischen Quellen geht es hervor, dass der Hl. Andreas hier viele Wunder tat und die Einheimischen zum Christentum bekehrt hat. In Achalziche besuchen wir das Ethnografische Museum.

  • 4.Tag: Achalziche – Wardsia – Wanis Kvabei – Chertwisi – Achalziche

Am Morgen beginnen wir mit der Entdeckung der Region Mescheti. Wir fahren zur Höhlenstadt Wardsia (12. Jh.) – eines der Höhepunkte unserer Tour. Die Höhlenstadt bestand aus 3.000 Höhlenwohnungen, die über 50.000 Menschen Unterschlupf bieten konnte. In inneren Lagen befindet sich die im Fels herausgehauene Kirche aus dem 12. Jahrhundert mit wunderschönen Wandmalereien. Anschl. Weiterfahrt zu einer anderen Höhlenstadt Vanis Kvabebi. Hier war ein Nonnenkloster im 7. Jahrhundert. Unterwegs Besuch der Festung Chertwisi (10.Jh.). Rückfahrt nach Achalziche.

  • 5.Tag: Achalziche – Uplisziche – Mzcheta

Am Morgen Fahrt ins Dorf Atskuri. Der Hl. Andreas ließ hier die Götzenstatuen zerstören und  an deren Stelle christliche Bauten errichten. Wir besuchen die Festung Atskuri (9.Jh.). Das soll der Ort sein, wo der Hl. Apostel die erste Kirche erbaut hat.
Heute besuchen wir außerdem die Höhlenstadt Uplisziche (1. Jt. v.Chr.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstrasse führte.
Die Tätigkeit Andreas des Erstberufenen hat später die Hl. Nino (4.Jh.) und die 13 syrische Väter (6 Jh.) übernommen. Wir besuchen heute die alte Hauptstadt und das religiöse Zentrum Georgiens – Mzcheta (3000 Jahre alt), das viel über die Zeit der offiziellen Christianisierung Georgiens durch die Apostelin Nino erzählen kann. Wir besichtigen das Kloster Dschwari (6.Jh.) und die Swetizchoveli Kathedrale (11.Jh.), in der sich das Leibrock Christi befinden soll. Beide Bauwerke gehören zu UNESCO Weltkulturerbe. Übernachtung im Hotel in Mzcheta.

  • 6.Tag: Mzcheta – Signagi – Telavi

Am Morgen besuchen wir das Kloster Samtawro (11.Jh.). Hier soll die Hl. Nino 6 Jahre lang unter einem Brombeerbusch gelebt haben. Im 4.Jh. wurde an diesem Ort eine Kirche gebaut, die heute noch erhalten ist und eine der ältesten Kirchen in Georgien darstellt. Anschl. Fahrt zum Kloster Schio Mgvime. Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert vom Hl. Schio gegründet, der einer der syrischen Väter war und große Rolle in der Verbreitung des Christentums in Georgien im 6. Jahrhundert gespielt hat. Im Kloster ist noch immer eine Karsthöhle zu sehen, wo der Heilige ein paar Jahre vor seinem Tod verbracht hat.

Weiterfahrt in die Region Kacheti. In dieser Region befinden sich die meisten Klöster und Kirchen, die von syrischen Väter gebaut wurden. Unterwegs besichtigen wir das Grab der Hl. Nino im Kloster von Bodbe (4.Jh.) und kosten Wasser von einer Quelle, der Wundertaten zugeschrieben werden. In der Nähe von Bodbe besuchen wir außerdem die befestigte Stadt Signagi (17.Jh.) und genießen wunderschöne Aussicht auf die Berge des Großen Kaukasus.

  • 7.Tag: Kacheti Region

Wir fahren heute durch Kachetien, wo syrische Väter mehrere Klöster aufgebaut haben. Wir besuchen die Alaverdi Kathedrale (11.Jh.), Ikalto Kloster (6.Jh.) und machen eine Wanderung zum Kosterkomplex Nekresi (4.Jh.). Die meisten dieser Klöster beherbergen die Gräber der Heiligen Väter.
Weil Kachetien das Weinanbauland ist und durch seine Küche und Wein bekannt ist, werden wir zu Mittag bei einer Bauernfamilie essen, um die Gastfreundschaft der Einheimischen und leckere hausgemachte Speisen zu kosten. Wir besuchen außerdem einen Bauernhof mit einem 300 jährigen Weinkeller. Hier werden wir in die georgische Weinherstellung eingeführt, die sich von der europäischen unterscheidet und einige Sorten der Weiß- und Rotweine kosten.  

  • 8.Tag: Telavi – David Garedscha – Tbilissi

Am Morgen fahren wir zum Höhlenkloster David Garedscha in einer stark zerklüfteten Halbwüste. Das erste Kloster auf diesem Gebiet wurde im 6. Jh. von einem syrischen Vater David gegründet. Später sind noch  weitere Klöster entstanden, deren Zahl insgesamt 19 beträgt. Der Komplex wurde zum geistlichen Zentrum, zu dem bis zu 6000 Mönche zu religiösen Feiertagen pilgerten.
Nach der Besichtigung des Lawra-Klosters wandern wir 50 Min. lang zum Udabno Kloster, um die einzigartige Höhlenmalereien und reizvollen Blick über Aserbaidschan zu genießen. Am Abend Fahrt nach Tbilissi. 2 Übernachtungen in Tbilissi im Hotel.

  • 9.Tag: Tbilissi

Am Morgen Stadtbesichtigung. Wir beginnen unsere Tour in der Altstadt, die ihr ursprüngliches Bild beibehaltet hat. Der Spaziergang entlang der engen Straßen der Altstadt gibt Ihnen eine Möglichkeit, sich eine Übersicht über die Geschichte der Stadt seit der Gründung bis heute zu verschaffen und viele Sakralbauten bzw. Profanarchitektur der Stadt zu besichtigen. Wir besuchen Zioni Kirche (6-7.Jh.) – sie beherbergt das Weinrebekreuz der Hl. Nino, Mamadaviti Kirche (6.Jh.) – der Wohnort des Hl. David vor seinem Umzug in die Halbwüste Garedscha  und Antschischati Kirche (6. Jh.) –  die älteste Kirche Tbilissis.
Danach Besuch der Schatzkammer des Kunstmuseums mit einer wunderschönen Sammlung der Ikonen und Voraltarkreuze.

  • 10.Tag: Abflug

Transfer zum Flughafen und Abflug.

 
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