ENTLANG
DER GEORGISCHEN HEERSTRASSE
Im
Norden von Tbilissi führt die bekannte georgische Heerstraße
hinauf in den Kaukasus, zur russischen Grenze über
Jahrhunderte gepriesen von Dichtern und gefürchtet von
den Militärs. Diese Streckte diente schon in antiker
Zeit als wichtige Verbindung zwischen Europa und Asien, sie
wurde im 19. Jahrhundert von den russischen Truppen ausgebaut
um als Nachschubweg für die Eroberung des Kaukasus zu
dienen, deshalb erhielt sie den Namen Heerstraße.
Heutzutage erfreut sich der Reisende an der kristallklaren
Luft, und der unbeschreiblichen Bergkulisse des hohen Kaukasus.
HÖHEPUNKTE
Wehrkirche
Ananuri
Gergeti
Dreifaltigkeitskirche
Der
Berg Kasbegi |
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Die Kirchenburg Ananuri (17. Jahrhundert) ist zweifellos
die größte Sehenswürdigkeit, die an der georgischen
Heerstraße gelegen ist. Der Zhinvali Speichersees und
die sich darin spiegelnden, bewaldeten Hügel, bilden
einen malerischen Hintergrund zu den bewehrten Türmen
und Verteidigungsanlagen.
Der Berg Kasbegi
Im georgischen wird er Mkinvartsveri (Eisgipfel)
genannt, da er einen schneebekrönter
Gipfel mit einer Höhe von 5.047 m besitzt. Er ist einer
der höchsten Berge im Kaukasus. Der Berg ist mit vielen
Sagen verwoben: In der griechischen Mystik wurde dort Prometheus
an den Berg gefesselt, als Strafe, da er den Sterblichen das
Feuer brachte. Eine christliche Legende besagt, daß
die Krippe in der Christus lag, irgendwo am Berg versteckt
wurde. Ob Sie nun an diese Geschichten glauben oder nicht,
jedenfalls ist eine Besteigung dieses Berges ein unvergeßliches
Erlebnis.
Ein gemütlicher Spaziergang von der Ortschaft Kasbegi
aus führt zu der am meisten fotografierten Kirche Georgiens
der Gergeti Dreifaltigkeitskirche, die auf 2170
m Höhe liegt, beschützt vom ewigen Eis des Kasbegi,
der im Hintergrund liegt. Der Wanderweg zur Kirche führt
durch unberührte Wiesen und stille Wälder
die Fauna und Flora ändert sich je nach Höhenlage.
Diese Wanderung wird naturverbundene Gäste beeindrucken!
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