KACHETIEN
die Wiege des Weines ein idealer Ort, Wein zu
probieren
In
diesem Land, einen Land voller Weinliebhaber, ist man sich
einig, daß der beste Wein aus dem östlichsten Teil
Georgiens des Gartenlandes Kachetien
nach Dumas stammt. Seit dieser Zeit hat sich wenig
geändert: die Pferdegespanne sind immer noch auf den
ruhigen Landstraßen zu sehen, auf den Feldern stehen
Heuhaufen, die Flüsse mäandern sich ungezähmt
durch grünes Weideland und die süßen Trauben
werden immer noch von Hand geerntet.
Aber es gibt nicht nur Wein in Kachetien die große
Geschichte dieser Region hat uns einige der schönsten
Beispiele georgischer Kirchenarchitektur hinterlassen. Nehmen
Sie die Freundlichkeit und die herzliche Gastfreundschaft
der Menschen dazu, dann werden Sie leicht verstehen, warum
es ein großes Vergnügen bereitet, Kachetien zu
besuchen.
HÖHEPUNKTE
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Die Stadt Telavi
Das Höhlenkloster David Garedscha
Kloster Ninotsminda
Bodbe Kloster der heiligen Nino
Kirche Kvelatsminda |
Kathedrale Alaverdi
Shuamta Komplex
Gremi Kirche
Kloster
Nekresi
Akademie von Ikalto |

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Die Stadt Telavi bildet die das verwaltungstechnische
und kulturelle Zentrum dieser Region. Früher war sie
die Hauptstadt des Königreichs Kachetien und seit dem
17. Jahrhundert bildet das königliche Schloß Batonisziche
das Zentrum der Stadt.
Das Kloster der heiligen Nino in Bodbe (4. Jahrhundert
n. Chr.) ist die Grabstätte der heiligen Nino, die kappadokische
Jungfrau, die Georgien
das Christentum um 337 n. Chr. gebracht hat.
Das David Garedscha Höhlenkloster wurde im 6.
Jahrhundert n. Chr. von David, einer der 13 Syrischen Väter
gegründet, die die christliche Lehre den Georgiern gepredigt
haben. Die bemalten Höhlen liegen in einer vegetationslosen
Zone, mit ausgespülten Flußtälern und von
den Bergkämmen hat man einen schönen Blick ins benachbarte
Aserbaidschan.
Das Nekresi Kloster besitzt einige besichtigungswürdige
Gebäude, insbesondere die im 4. Jahrhundert n. Chr. erbaute
Kirche, eine der ältesten in Georgien und die Drei-Kirchen-Basilika
drei Kirchen in einer.
Das Ninotsminda Kloster, benannt nach der heiligen
Nino die Ruine aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. steht
im starken Kontrast zum Glockenturm, der tausend Jahre später
errichtet wurde, aber deutliche persische Einflüsse zeigt.
Mit seinen 50 m hohen Turm ist die Alaverdi Kathedrale (11.
Jahrhundert n. Chr.) die höchste Kirche Georgiens. Sie
liegt in einem fruchtbaren Flußtal, umgeben und begrenzt
vom Kaukasus. Die Anlage besteht aus einem Refektorium, Weinkeller,
einem Badehaus und dem Regierungspalast
aus der Zeit, als Kachetien von islamischen Fürsten regiert
wurde.
Die Kvelatsminda Kirche (8. 9. Jahrhundert n.
Chr.) ist allen Heiligen geweiht. Ihre beiden Kuppeln sind
einmalig in der georgischen Kirchenarchitketur.
Ikalto Ein stiller Garten umschließt das
im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründete Kloster und die
berühmte Akademie, die im 12. Jahrhundert n. Chr. von
König David, dem Erbauer, gestiftet wurde. Hier studierte
der berühmte Nationalpoet Schota Rustaweli es
verwundert nicht, daß er seine Inspirationen für
sein literarisches Werk aus der wunderschönen Landschaft
Kachetiens geschöpft hat.
Schuamta oder zwischen den Bergen heißen
zwei Klöster Achali (Neu) Schuamta, ein
Kloster aus dem 16. Jahrhundert, nun wieder von Nonnen bewohnt
und das abseits liegende Dsweli (Alte) Schuamta, mit seinen
drei Kirchen, die im frühen 6. 7. Jahrhundert
n. Chr. errichtet wurden und in einem wunderschönen Waldgebiet
liegen.
Gremi auf einer Art Klippe gelegen, von dort
überblickt man die friedlich unter sich liegenden Wiesen
und einige Ruinen aus dem 16. Jahrhundert. Gremi besteht aus
einer Kirche und einem Turm, einstmals war es die geschäftige
Hauptstadt von Kachetien.
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