Tourist Agency "Visit Georgia"

14 Nischnianidse Strasse, Tbilissi, 0105, Georgien
Tel/Fax: 99532 996829 E-mail: visitgeorgia@geo.net.ge

KULTURREISE

4 Georgien-ein Land der Wunder
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4 Georgien in Kürze
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4 Das Golden Zeitalter Georgiens
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4 Höhlenstädte - Kunstwerke aus Stein
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WANDERREISE

4 Großer Kaukasus
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4 Faszinierendes Georgien
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4 Welt der Berge
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4 Die Seele der Natur
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4 Bergsteigen
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DIE TOUREN FÜR DIE SPÃZIELLE INTERESSEN

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8 Entdecken Sie das Weinland Georgien
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4 Gourmetreise
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4 Jeep Tour
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4 Reiten
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4 Botanische und Naturkundliche Reise
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4 Vogelbeobachtungs Tour
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8 Entdecken Sie das antike Georgien
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4 Schwarzen Meer Kreuzfahrten
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4 Georgien im Winter
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TOUREN IN CAUCASUS

4 Christlicher Kaukasus: Georgien  Armenien
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4 Reise in den Kaukasus
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4 Die Seidenstraße vom Kaspischen Meer bis zum Schwarzen Meer
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4

Die Große Seidenstraß:

Zentralasien - Kaukasus

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 ENTDECKEN SIE DAS ANTIKE GEORGIEN         Archäologische Reisen

Skulls of the first EuropeansMzia and ZezvaGeorgien ist ein Land mit Frühgeschichte und einer alten Kultur. Es wurden viele frühgeschichtliche Orte entdeckt und einige davon werden noch ausgegraben. Faszinierende Fundstellen machen Georgien zu einem idealen Reiseziel für Archäologische Reisen.
Die Geschichte Georgiens wird durch seine geografische Lage bestimmt, denn es befindet sich zwischen Ost und West. Es liegt an einem Schnittpunkt der eurasischen Kultur – die an seiner Nordgrenze gelegen ist – und den frühen Kulturen des nahen Ostens, wobei es für diese Kulturen aus jeder Epoche Fundstellen/Belege gibt.

Die 1,7 Million Jahre alten Schädel des Homo Erectus, die im Süden Georgiens gefunden wurden, sind zu den wichtigsten Entdeckungen in unserer Zeit geworden. Diese Schädel wurden während einer Ausgrabung des mittelalterlichen Ortes Dmanissi entdeckt. Sie sind die ältesten Funde von Homiden, unseren direkten Vorfahren, die auf dem Eurasischen Kontinent jemals entdeckt wurden.
Bronze HorsenanaDie frühen Kulturen (7. – 5. Jahrtausend vor Chr.) im Süden Georgiens sind sehr nah mit den Kulturen des nahen Ostens verwandt, wobei es keinen Zweifel gibt, daß sie am Beginn der sogenannten “Neolithischen Revolution” standen. Diese Periode ist u. a. deshalb so interessant, weil im Süden Georgiens domestizierte Traubenkerne aus dem 6. Jahrtausend vor Christus gefunden wurden. Dieser Fund und sprachliche Hinweise bestätigen die Vermutung, das Georgien die Wiege des Weines und seiner Herstellung war.
Abgesehen von anderen Kulturen des 4. und 3. Jahrtausends, verdient die Mtkvari-Araxes Kultur eine eigenständige Betrachtung. Die ersten Funde dieser Kalkolitik Kultur wurden in den zentralen und südlicheren Regionen des Kaukasus gemacht, während das folgende Bronzezeitalter sich nicht nur in Kaukasus, sondern sich auch in Ostanatolien (Türkei) und mehr im Süden Syriens und Palästina verbreitet hat.
Das mittlere dritte Jahrtausend in Ost- und Südgeorgien wird von großen Grabstätten gekennzeichnet, den sogenannten Kurgans, die damit eine weitverbreitete soziale Schichtung der Gesellschaft aufzeigen. Diese Tradition wird in der Trialetischen Kultur (Südgeorgien) ab dem späten 3. Jahrtausend bis ins frühe 2. Jahrtausend weitergeführt. Die “königlichen kurgans” wurden mit reichen Grabbeigaben ausgestattet. Die goldenen Gegenstände, die in diesen Gräbern gefunden wurden, wurden mit der damals kompliziertesten Granuliertechnik hergestellt. Die Trialeti-Kultur hat somit Verbindungen zu den hochentwickelten Kultruen der damaligen Welt gehabt, insbesondere mit der Aegean-Kultur, die sich mit den archäologischen Zeiträumen und BraceletsGlaubensvorstellungen deckt. Zusätzlich erinnern die megalithischen Festungen im Bronze FigureTrialetischen Gebirge an die von Mykene.
Die Bronezzeitliche Verwandschaft zwischen Georgien und Griechenland ist vermutlich der Grund für die Entstehung der Argonautensage, die wegen des goldenen Vließes nach Kolchis kamen.
Die ganze Kultur Georgiens hängt mit der hoch entwickelten Metallurgie zusammen. Die frühesten bronzezeitlichen Objekte wurden etwa um 4.000 v. Chr. hergestellt. Im mittleren 2. Jahrtausend v. Chr. zeigten Bronzeschmiede in Südgeorgien ihre hohe Entwicklungsstufe in der Metallbearbeitung. Unabhängig von ihren euroasischen Zeitgenossen, entwickelten georgische Schmiede die Technik der falschen Form, u. a. für kleine Figuren, Schwert- und Dolchgriffe verwendet wurde. Das Aufkommen von Eisen- und Stahlwaffen liegt etwa zur gleichen Zeitepoche. Eisen wurde erst ab 1.200 v. Chr. allgemein in Georgien verwendet. Zwei Staaten gab es in der klassischen Periode Georgiens: Egrisi oder Kolchis (6. – 1. Jahrhundert v. Chr.) und Kartli oder Iberia im Osten (3. Jahrhundert v. Chr. – 3. Jahrhundert n. Chr.). Griechische, armäische und römische Einflüße spiegeln sich in der Kunst und Verwaltung des Landes wieder. Die spektakulären Überreste der Adelshäuser in Vani (Kolchis) und Bagineti, nahe bei Mzcheta (der ehemaligen Hauptstadt von Iberia) zeugen vom Reichtum und Wohlstand dieser beiden frühen Staaten.